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Welche Prozesse sollten Schweizer KMU zuerst automatisieren?

  • Autorenbild: Amanda Frey
    Amanda Frey
  • vor 3 Tagen
  • 10 Min. Lesezeit
Welche Prozesse sollten Schweizer KMU zuerst automatisieren?

Viele Schweizer KMU möchten Prozesse automatisieren, um Zeit zu sparen, Fehler zu reduzieren und Teams zu entlasten. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell: Nicht jeder Ablauf eignet sich gleich gut als Einstieg. Wer zu komplex beginnt, investiert oft viel Aufwand in eine Automatisierung mit wenig spürbarem Nutzen. Wer dagegen die richtigen Prozesse zuerst auswählt, schafft rasch spürbare Entlastung und legt eine saubere Basis für weitere Schritte.


Gerade für Geschäftsführung und Operations lohnt sich deshalb ein pragmatischer Blick auf die Frage, welche Prozesse zuerst automatisiert werden sollten, damit der Nutzen schnell sichtbar wird. Die Antwort liegt meist nicht in komplexen Sonderfällen, sondern bei wiederkehrenden Aufgaben, klaren Freigaben, einfachen Datentransfers, standardisierten Benachrichtigungen und Dokumentenprozessen.


Dieser Beitrag zeigt, welche Abläufe in Schweizer KMU besonders oft als erste Automatisierungskandidaten infrage kommen, wie sich sinnvolle Quick Wins erkennen lassen und worauf es beim Start ankommt. Wer Automatisierung strukturiert angeht, vermeidet unnötige Umwege und schafft einen klaren Mehrwert im Alltag. Für die Umsetzung kann auch ein Blick auf Automatisierung und Implementierung sinnvoll sein.



Woran sich gute Automatisierungskandidaten erkennen lassen


Nicht jeder Prozess ist ein guter Startpunkt. Für erste Automatisierungen eignen sich vor allem Abläufe, die häufig vorkommen, klar beschreibbar sind und nur wenige Ausnahmen enthalten. Genau dort entsteht der beste Mix aus Nutzen und Umsetzbarkeit.


Ein guter Kandidat erfüllt meist mehrere dieser Kriterien:


  • Wiederkehrend: Der Ablauf läuft täglich, wöchentlich oder monatlich.

  • Regelbasiert: Es gibt klare Wenn-dann-Logiken.

  • Standardisiert: Die Schritte sehen in den meisten Fällen gleich aus.

  • Fehleranfällig: Manuelle Eingaben oder Weiterleitungen führen regelmässig zu Fehlern.

  • Zeitintensiv: Auch kleine Aufgaben summieren sich über viele Wiederholungen.

  • Systemübergreifend: Daten werden von einem Tool ins nächste übertragen.

  • Abhängig von Freigaben oder Benachrichtigungen: Personen müssen informiert oder eingebunden werden, obwohl der Ablauf an sich standardisierbar ist.


Weniger geeignet für den Einstieg sind Prozesse mit vielen Sonderfällen, unklaren Zuständigkeiten oder starkem Interpretationsspielraum. Dort ist oft zuerst eine Prozessklärung nötig, bevor Automatisierung überhaupt sinnvoll wird. Das gilt besonders dann, wenn mehrere Abteilungen beteiligt sind und jede ihren eigenen Ablauf pflegt.


Für Schweizer KMU ist zudem wichtig, nicht nur auf die technische Machbarkeit zu schauen, sondern auf die spürbare Entlastung im Alltag. Eine Automatisierung ist dann erfolgreich, wenn sie konkret hilft: weniger Nachfragen, weniger Medienbrüche, weniger manuelle Doppelerfassung und weniger Verzögerungen.


Ein nützlicher erster Schritt ist deshalb eine einfache Bewertung mit drei Fragen:


  1. Wie oft läuft der Prozess?

  2. Wie viele manuelle Schritte enthält er?

  3. Wie hoch sind Fehlerkosten oder Zeitverlust?


Je häufiger ein Prozess vorkommt und je klarer er strukturiert ist, desto eher eignet er sich für den Start. Wer zusätzlich darauf achtet, dass der Ablauf einen klaren Anfang und ein klares Ende hat, findet meist rasch gute Kandidaten für die erste Automatisierung.



Typische Quick Wins im KMU


Die besten ersten Automatisierungen sind selten spektakulär. Sie wirken dort, wo im Alltag viele kleine Reibungsverluste entstehen. Quick Wins sind deshalb vor allem Prozesse, die häufig vorkommen, wenig Interpretationsspielraum haben und mit überschaubarem Aufwand verbessert werden können.


In Schweizer KMU zeigen sich dabei immer wieder ähnliche Muster.



Wiederkehrende Aufgaben automatisieren


Wiederkehrende Aufgaben sind oft der naheliegendste Einstieg. Dazu gehören Erinnerungen, Statusmeldungen, Aufgabenverteilungen oder standardisierte Folgeaktionen nach einem bestimmten Ereignis.


Typische Beispiele sind:


  • automatische Erinnerung an ausstehende Freigaben

  • Aufgabenanlage nach Eingang eines Formulars

  • Weiterleitung an die zuständige Person nach einer Anfrage

  • Statusänderungen in Projekten oder Aufträgen

  • regelmässiger Versand von Berichten oder Listen


Der Nutzen liegt hier meist nicht in einer grossen Einzelersparnis, sondern in der Summe vieler kleiner Entlastungen. Gerade in KMU kostet es viel Zeit, wenn Mitarbeitende denselben Schritt immer wieder manuell ausführen müssen. Eine einfache Automatisierung verhindert, dass solche Aufgaben vergessen werden oder jedes Mal neu angestossen werden müssen.


Besonders sinnvoll ist dieser Bereich, wenn Abläufe intern bereits bekannt und akzeptiert sind, aber zu viel Aufmerksamkeit binden. Dann lässt sich mit überschaubarem Aufwand oft eine sofortige Verbesserung erreichen.



Freigaben strukturieren und beschleunigen


Freigaben sind in vielen Unternehmen ein klassischer Engpass. Rechnungen, Offerten, Bestellungen, Feriengesuche oder interne Anträge bleiben liegen, weil Zuständigkeiten nicht sauber definiert sind oder Erinnerungen manuell erfolgen müssen.


Eine Automatisierung kann hier mehrere Probleme gleichzeitig lösen:


  • automatische Zuweisung an die richtige Person

  • Erinnerung bei ausbleibender Rückmeldung

  • Eskalation nach einer definierten Frist

  • Dokumentation des Freigabestatus

  • transparente Nachvollziehbarkeit


Gerade bei Freigaben zeigt sich der Wert von Prozessklarheit. Wenn feststeht, wer wann was prüfen muss, lässt sich der Ablauf gut digital abbilden. Das reduziert Rückfragen und schafft Verbindlichkeit.


Für viele Schweizer KMU ist das ein besonders guter Einstieg, weil Freigaben oft direkt mit Kosten, Lieferfähigkeit oder Kundenzufriedenheit verbunden sind. Schon kleine Verbesserungen können hier spürbar wirken. Wer solche Abläufe pragmatisch aufsetzen will, findet oft auch bei kleineren Budgets sinnvolle Ansätze für einen realistischen Start.



Datentransfers zwischen Systemen automatisieren


Ein besonders häufiger Schmerzpunkt sind manuelle Übertragungen zwischen Systemen. Daten werden aus E-Mails ins ERP, aus Formularen ins CRM oder aus Tabellen in andere Anwendungen kopiert. Solche Schritte sind nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig.


Typische Datentransfers sind zum Beispiel:


  • Kundendaten aus Webformularen ins CRM

  • Bestellungen aus einem Shop ins ERP

  • Anfragen aus dem Posteingang in ein Ticket-System

  • Stammdaten aus einer Liste in ein internes Tool

  • Rechnungsdaten aus Freigabeprozessen ins Buchhaltungssystem


Hier liegt oft viel Potenzial, weil schon kleine Fehler grosse Folgen haben können. Eine falsche Zahl, ein fehlendes Feld oder ein veralteter Datensatz verursacht Nacharbeit. Automatisierte Schnittstellen oder klar definierte Übergaben reduzieren diese Risiken deutlich.


Wichtig ist allerdings, nicht sofort an eine umfassende Systemlandschaft zu denken. Für den Einstieg genügt oft ein einzelner, klar abgegrenzter Datentransfer. Entscheidend ist, dass der Prozess verlässlich funktioniert und die Datenqualität verbessert.



Benachrichtigungen gezielt automatisieren


Benachrichtigungen werden in KMU oft unterschätzt. Dabei kosten sie im Alltag viel Aufmerksamkeit, wenn sie manuell verschickt oder immer wieder neu formuliert werden müssen. Gleichzeitig gehören sie zu den einfachsten Formen der Automatisierung.


Sinnvolle Beispiele sind:


  • automatische Eingangsbestätigung bei Anfragen

  • Information an zuständige Mitarbeitende bei neuen Aufträgen

  • Erinnerung bei fehlenden Dokumenten

  • Benachrichtigung bei Statuswechseln

  • Meldung an die Geschäftsleitung bei definierten Schwellenwerten


Der Vorteil liegt in der schnellen Reaktionszeit. Wenn Informationen sofort an die richtige Stelle gelangen, sinkt das Risiko von Verzögerungen. Kunden erhalten schneller Rückmeldung, interne Teams arbeiten koordinierter, und wichtige Vorgänge bleiben besser sichtbar.


Benachrichtigungen sind besonders dann sinnvoll, wenn sie einen direkten nächsten Schritt auslösen. Eine Nachricht allein bringt wenig, wenn danach trotzdem unklar bleibt, was zu tun ist. In der Praxis funktioniert dieser Quick Win am besten, wenn die Nachricht mit einer klaren Aufgabe oder einer einfachen Freigabe verknüpft ist.



Dokumentenprozesse vereinfachen


Dokumente gehören zu den häufigsten Quellen für manuelle Arbeit in Schweizer KMU. Verträge, Offerten, Rechnungen, Lieferscheine, Bestätigungen oder interne Formulare werden erstellt, geprüft, verschickt, abgelegt und später wieder gesucht.


Gerade hier lassen sich erste Automatisierungen oft gut einsetzen:


  • automatische Erstellung von Standarddokumenten aus Vorlagen

  • Ablage von Dokumenten am richtigen Ort

  • Benennung nach einheitlichen Regeln

  • Versand von Dokumenten nach Freigabe

  • automatische Erinnerung bei fehlenden Beilagen

  • digitale Signaturprozesse bei Standardfällen


Der Mehrwert entsteht durch Ordnung, Geschwindigkeit und Nachvollziehbarkeit. Wenn Dokumente nicht mehr manuell zusammengesucht werden müssen, sinkt der Aufwand im Tagesgeschäft deutlich. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit einfacher, weil alle Beteiligten auf denselben Stand zugreifen können.


Für viele Unternehmen ist das ein sehr guter Startpunkt, weil Dokumentenprozesse meist bereits vorhanden sind und vor allem besser organisiert werden müssen. Wer hier sauber vorgeht, schafft eine belastbare Grundlage für weitere Schritte der Automatisierung und Implementierung.



Standardisierte Kunden- und Lieferantenprozesse


Auch einfache externe Prozesse eignen sich oft für den Einstieg. Dazu gehören Auftragsbestätigungen, Terminabstimmungen, Rückfragen zu Unterlagen oder das Nachfassen bei offenen Punkten.


Dabei geht es nicht darum, den persönlichen Kontakt zu ersetzen. Vielmehr sollen Standardaktionen schneller, konsistenter und nachvollziehbarer ablaufen. Das entlastet Mitarbeitende und verbessert die Reaktionszeit.


Beispiele dafür sind:


  • automatische Versandbestätigung nach Kontaktaufnahme

  • strukturierte Rückfrage bei unvollständigen Angaben

  • Terminbestätigung mit klaren nächsten Schritten

  • interne Zuweisung von Kundenanliegen nach Kategorie

  • Statusinformationen bei laufenden Vorgängen


Gerade in kleineren Teams hilft das, wenn Anfragen über mehrere Kanäle eingehen und nicht alles manuell sortiert werden kann. Automatisierung sorgt dann für mehr Ordnung im Tagesgeschäft, ohne den persönlichen Service zu ersetzen.



Häufige Fehler bei ersten Automatisierungen


Viele erste Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an der Auswahl des falschen Prozesses oder an zu hohen Erwartungen. Wer diese typischen Fehler kennt, spart Zeit und vermeidet Frust.



Zu komplex starten


Ein häufiger Fehler ist der Versuch, gleich einen besonders wichtigen oder besonders schwierigen Prozess zu automatisieren. Das wirkt auf den ersten Blick sinnvoll, führt aber oft zu langen Abstimmungen, unklaren Anforderungen und unnötiger Komplexität.


Besser ist ein überschaubarer Prozess mit klarer Struktur. Ein kleiner Erfolg schafft intern Vertrauen und macht weitere Schritte einfacher. Ein sauberer Start ist meist wertvoller als ein ambitioniertes, aber schwer steuerbares Projekt.



Den Prozess vorher nicht sauber klären


Automatisierung kann nur funktionieren, wenn der Ablauf verständlich ist. Wenn Zuständigkeiten unklar sind oder jeder Mitarbeitende den Prozess etwas anders lebt, wird die technische Umsetzung unnötig kompliziert.


Darum gilt: Erst den Prozess vereinfachen, dann automatisieren. In vielen Fällen lohnt sich ein kurzer Workshop mit den beteiligten Personen, bevor die Umsetzung beginnt. So lassen sich Varianten, Ausnahmen und offene Fragen früh klären.



Nur auf Technik schauen


Nicht jedes Problem ist ein Softwareproblem. Manchmal fehlen klare Regeln, manchmal ist die Datenbasis unvollständig, und manchmal ist der Prozess intern schlicht zu uneinheitlich.


Wer nur das Tool betrachtet, übersieht die eigentliche Ursache. Erfolgreiche Automatisierung beginnt mit einem funktionierenden Ablauf, nicht mit der Frage nach der grössten Plattform. Technik unterstützt Prozesse – sie ersetzt keine fehlende Klarheit.



Keine Zuständigkeit definieren


Eine Automatisierung braucht Pflege. Wenn niemand verantwortlich ist, bleiben kleine Fehler lange unentdeckt, Integrationen werden nicht aktualisiert oder Ausnahmen werden nicht sauber behandelt.


Deshalb sollte bereits vor dem Start klar sein, wer den Prozess fachlich verantwortet und wer bei Problemen eingreift. Gerade in KMU ist diese Klarheit wichtig, damit Lösungen im Alltag zuverlässig funktionieren.



Zu viele Sonderfälle einbauen


Ein Prozess wird oft unnötig kompliziert, weil von Anfang an alle denkbaren Ausnahmen berücksichtigt werden sollen. Das erschwert die Umsetzung und macht den Ablauf schwer wartbar.


Für den Anfang ist es meist besser, den Standardfall sauber abzubilden und Sonderfälle bewusst manuell zu behandeln. So entsteht schneller ein funktionierender Kernprozess, der später gezielt erweitert werden kann.



Den Nutzen nicht messen


Auch bei kleinen Automatisierungen lohnt sich ein einfacher Vorher-Nachher-Vergleich. Ohne Messung bleibt oft unklar, ob der Prozess tatsächlich besser geworden ist.


Sinnvolle Kennzahlen sind zum Beispiel:


  • Bearbeitungszeit

  • Anzahl manueller Schritte

  • Fehlerquote

  • Liegezeit bis zur Freigabe

  • Anzahl Rückfragen


Diese Werte müssen nicht aufwendig erhoben werden. Schon eine einfache Beobachtung vor und nach der Umsetzung reicht oft aus, um den konkreten Nutzen sichtbar zu machen.



Wie ein sinnvoller Einstieg gelingt


Der beste Start ist nicht der grösste, sondern der sauberste. Schweizer KMU profitieren meist von einem strukturierten Vorgehen, das schnell Klarheit schafft und gleichzeitig flexibel bleibt.



Prozesse systematisch sammeln


Am Anfang steht eine einfache Bestandsaufnahme. Gesammelt werden sollten vor allem wiederkehrende Abläufe im Alltag, die Zeit kosten, Fehler verursachen oder unnötige Abstimmungen auslösen.


Hilfreiche Fragen sind dabei:


  • Welche Aufgaben laufen mehrmals pro Woche oder Monat?

  • Wo entstehen häufig Rückfragen?

  • Welche Tätigkeiten binden unnötig viel Zeit?

  • Welche Schritte werden immer wieder manuell wiederholt?

  • Wo gehen Informationen zwischen Systemen verloren?


Aus dieser Liste lassen sich meist schnell erste Kandidaten für die Automatisierung ableiten.



Nach Nutzen und Aufwand priorisieren


Nicht jeder Prozess mit Potenzial ist auch ein guter Startpunkt. Eine einfache Priorisierung hilft, die richtigen Fälle zuerst anzugehen:


  • Hoher Nutzen, geringer Aufwand: zuerst umsetzen

  • Hoher Nutzen, hoher Aufwand: später planen

  • Geringer Nutzen, geringer Aufwand: bei Bedarf prüfen

  • Geringer Nutzen, hoher Aufwand: vermeiden


Besonders attraktiv sind Prozesse, die häufig laufen, wenig Ausnahmen haben und direkt spürbare Entlastung bringen. Genau dort entstehen die besten ersten Erfolge.



Den Ablauf vor der Umsetzung vereinfachen


Bevor automatisiert wird, sollte der Prozess möglichst einfach sein. Dazu gehört, unnötige Schleifen zu entfernen, Zuständigkeiten zu klären und Eingaben zu standardisieren.


Ein klarer Prozess ist nicht nur leichter zu automatisieren, sondern auch leichter zu verstehen und zu kontrollieren. Das ist für KMU besonders wichtig, weil Lösungen praktikabel, wartbar und wirtschaftlich sinnvoll bleiben müssen.



Klein starten und sauber testen


Ein erster Anwendungsfall sollte bewusst klein gewählt werden. So lässt sich die Lösung testen, ohne den Betrieb unnötig zu belasten. Wichtig ist dabei ein sauberer Test mit realistischen Fällen.


Im Test sollten unter anderem diese Fragen beantwortet werden:


  • Funktioniert der Ablauf in der Praxis?

  • Werden die richtigen Personen informiert?

  • Sind die Daten vollständig?

  • Was passiert bei Ausnahmen?

  • Ist der Prozess für die Mitarbeitenden verständlich?


Ein kleiner, stabiler Start ist oft wertvoller als ein grosser, aber unklarer Rollout.



Verantwortlichkeiten festlegen


Jede Automatisierung braucht eine fachliche Ansprechperson. Diese Person muss nicht technisch arbeiten, sollte aber den Ablauf verstehen und bei Änderungen mitentscheiden können.


So bleibt die Lösung anschlussfähig, wenn sich Prozesse, Systeme oder Zuständigkeiten im Unternehmen weiterentwickeln. Verantwortung sichert Stabilität – gerade nach der Einführung.



Nach dem ersten Erfolg gezielt ausbauen


Wenn ein erster Prozess funktioniert, lohnt sich der Blick auf angrenzende Abläufe. Oft ergeben sich daraus weitere sinnvolle Schritte, etwa zusätzliche Benachrichtigungen, weitere Freigaben oder eine bessere Dokumentenablage.


Wichtig ist, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Gute Automatisierung wächst schrittweise. Genau so bleibt sie für KMU beherrschbar und wirtschaftlich sinnvoll.



Häufig gestellte Fragen



Welche Prozesse lassen sich in KMU automatisieren?


In KMU lassen sich vor allem wiederkehrende, klar strukturierte und regelbasierte Prozesse automatisieren. Dazu gehören Freigaben, Benachrichtigungen, Datentransfers, Dokumentenprozesse und standardisierte Aufgaben im Tagesgeschäft. Besonders geeignet sind Abläufe mit wenig Sonderfällen und hohem manuellem Aufwand.



Wo lohnt sich Automatisierung zuerst?


Am meisten lohnt sich Automatisierung dort, wo häufige manuelle Arbeit, Fehleranfälligkeit und Verzögerungen zusammenkommen. In der Praxis sind das oft Freigaben, Dokumentenablagen, Statusmeldungen oder Datenübertragungen zwischen Systemen. Wer mit einem klaren, einfachen Prozess startet, erzielt meist schneller sichtbare Entlastung.



Welche Aufgaben sind gute Quick Wins?


Gute Quick Wins sind kleine, häufig wiederkehrende Aufgaben mit klaren Regeln. Dazu zählen automatische Erinnerungen, Eingangsbestätigungen, Aufgabenverteilungen, einfache Freigabeschritte und standardisierte Dokumentenerstellung. Solche Prozesse bringen oft schnell Nutzen, ohne dass dafür ein grosser Umbau nötig ist.



Wie erkennt man, ob ein Prozess für Automatisierung bereit ist?


Ein Prozess ist meist dann bereit, wenn der Ablauf klar beschrieben werden kann, die Zuständigkeiten bekannt sind und der Standardfall den grössten Teil der Fälle ausmacht. Wenn viele Ausnahmen, unklare Regeln oder häufige Rückfragen dominieren, sollte zuerst der Prozess selbst vereinfacht werden.



Muss Automatisierung immer mit grossen IT-Projekten beginnen?


Nein. Gerade für Schweizer KMU ist ein schrittweiser Einstieg oft sinnvoller. Viele erste Verbesserungen lassen sich mit überschaubarem Aufwand umsetzen, etwa bei Benachrichtigungen, Freigaben oder Dokumentenprozessen. Entscheidend ist nicht die Grösse des Projekts, sondern die Passung zum konkreten Bedarf.



Mit den richtigen Prozessen beginnen


Wer Prozesse automatisieren will, sollte nicht mit dem schwierigsten Fall starten, sondern mit dem, was im Alltag am meisten Reibung erzeugt und zugleich gut strukturierbar ist. Für Schweizer KMU sind das oft wiederkehrende Aufgaben, einfache Freigaben, Datentransfers, Benachrichtigungen und Dokumentenprozesse.


Der beste Einstieg ist meist pragmatisch: einen klaren Prozess auswählen, den Standardfall vereinfachen, klein testen und den Nutzen im Alltag beobachten. So entstehen rasch Orientierung, interne Akzeptanz und ein belastbarer erster Erfolg.


Wer den nächsten Schritt sauber vorbereiten möchte, findet bei Swiss Process Solutions Unterstützung bei der Auswahl, Strukturierung und Umsetzung erster Automatisierungen. Für ein unverbindliches Gespräch zur passenden Vorgehensweise eignet sich die Seite Kontakt. Wenn bereits ein konkreter Prozess im Fokus steht, kann direkt eine Beratung zur Automatisierung und Implementierung angefragt werden.

 
 

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